Für die Gesundheit von TänzerInnen: tamed spezial

v.l.n.r: Kim Flammiger, Peter Lewton-Brain, Patrizia Melchert, Anita Kiselka, Boni Rietveld, Judith-Elisa Kaufmann, Elisabeth Exner-Grave

Am 17. und 18.2.2017 feierte tamed, die Organisation für Tanzmedizin, mit einem stilvollen Symposium über den Dächern Wiens sein 20-jähriges Jubiläum.

Der Begriff Tanzmedizin steht für Wissen und Strukturen im Tanzumfeld, die gesunde Bewegung, Atmung, Ernährung, Emotion, Regeneration und Rehabilitation ermöglichen. Zu diesen Themen trafen sich rund 120 Interessierte aus Tanz und Medizin am 17. und 18. Februar 2017 zum tanzmedizinischen Symposium „tamed spezial – Tage der Tanzmedizin“ in Wien.

Ausbilden – Beraten – Vernetzen

Basierend auf diesen drei Säulen engagiert sich tamed, die Organisation für Tanzmedizin, seit 20 Jahren. Auch bei dieser Veranstaltung war - in Kooperation mit GOTS Österreich (Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin) und IADMS (International Association for Dance Medicine & Science) - das Ziel, Wissen zu vermitteln, zu beraten und zu vernetzen. Um das 20-jährige Jubiläum von tamed stilvoll zu feiern, wurde im Wiener Ares Tower Wolke 19 ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Workshops und Informationsständen geboten.

Dozentin aus dem Studiengang Physiotherapie Teil des Organisationsteams

Anita Kiselka, MSc, Dozentin im Bachelor Studiengang Physiotherapie und im Master Studiengang Digital Healthcare an der FH St. Pölten, engagiert sich als Vorstand der Organisation für Tanzmedizin gemeinsam mit ihrer Kollegin Judith-Elisa Kaufmann und der Initiatorin dieses Symposiums, Patrizia Melchert, für Gesundheitsförderung im Tanz. Beim Symposium vermittelte sie mit ihrem Praxisseminar, welche besonderen Anforderungen TänzerInnen an die physiotherapeutische Betreuung stellen.

tamed rückt die Gesundheit des Tänzers in den Mittelpunkt

Konkret bedeutet Tanzmedizin für Tänzer, ihre eigenen Grenzen zu kennen und Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen.

Für Trainer und Tanzschaffende bedeutet Tanzmedizin, durch Wahl geeigneter Anweisungen und Korrekturen, tanzgerechter Böden und Bekleidung, sowie durch optimale Trainingsplanung und Rahmengestaltung, die Gesundheit und Leistung ihrer Tänzer zu erhalten und zu fördern.

Für Gesundheitsberufe bedeutet Tanzmedizin, gezielt auf die Bedürfnisse und Beschwerden ihrer Patienten einzugehen, unter Berücksichtigung ihrer Tanzausbildung und täglichen Anforderungen.

Tanzmedizin steht für Gesundheitsförderung durch Tanz und für Tanzende, unabhängig von Tanzsparte, Stil, Alter, Leistungsniveau oder Regelmäßigkeit.

tamed - Organisation für Tanzmedizin

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