Learning by doing

In diesem Jahr konnten Michaela Mandl und Astrid Schipfer (beide Bacherlor Studiengang Media- und Kommunikationsberatung) gemeinsam mit Magdalena Mairhofer und Carina Hummel aus dem Master Studiengang Media Management das Planspiel Unternehmensführung für sich entscheiden.

Studierende des Departments Medien und Wirtschaft nahmen kürzlich am Planspiel Unternehmensführung teil.

Text von Kristina Kern, Studentin im Bachelor Studiengang Media- und Kommunikationsberatung:

Wie wäre es, einmal Fehler machen zu dürfen? Alles auszuprobieren, nur um zu sehen, was passiert? Einen geschützten Raum zu haben, an dem man Ideen testen kann, ohne sofort Millionen zu verlieren?

14 Studierende des Departments Medien und Wirtschaft hatten Anfang März genau diese Möglichkeit. In dem zweitägigen Freifach „Planspiel Unternehmensführung“ unter der Leitung von Martin Paier durften wir in die Rolle eines Entscheidungsträgers eintauchen und wegweisende Entscheidungen für unser fiktives Unternehmen treffen.

Der Ablauf

Die Ausgangssituation war folgende: Jede Gruppe startet mit den exakt gleichen Angaben zu ein- und demselben Unternehmen. Die Veränderungen entstehen durch die jeweiligen Entscheidungen, welche die Teams fällen. Das gesamte Spiel zieht sich über vier Perioden. Die Perioden stellen Veränderung des Marktes dar und beinhalten externe sowie interne Einflüsse, auf die man mit Entscheidungen reagieren muss. Von Lohn-, Markt- und Lagerkostenveränderungen bis hin zur Expansion in Fremdwährungsländer wurde alles durchgespielt.

Die Leistung wird indirekt durch den Periodenüberschuss, der sich in dem fiktiven Aktienwert widerspiegelt, gemessen. Jenes Team, welches es schafft, den höchsten Aktienwert einer Periode zu erlangen, gewinnt die Periode und damit den Pokal „Management Team of the Year“. Wer die meisten Periodensiege einstreift, siegt im gesamten Spiel. In diesem Jahr konnten Michaela Mandl und Astrid Schipfer (beide Bacherlor Studiengang Media- und Kommunikationsberatung) gemeinsam mit Magdalena Mairhofer und Carina Hummel aus dem Master Studiengang Media Management das Spiel für sich entscheiden.

Was haben wir gelernt?

  • Durch die umfassende Aufgabe, Entscheidungen zu fällen, die das gesamte Unternehmen betreffen, konnten wir in den verschiedensten Bereichen unser theoretisches Wissen in die Praxis umlegen. Um Absatzsteigerungen zu erzielen, mussten beispielsweise Marketingmaßnahmen wie Werbeeinschaltungen gesetzt werden.
  • Damit der Periodenüberschuss am Ende noch höher wurde, ging es auch um Kostenreduzierungen. Dies wurde mit Hilfe von Tools aus dem Rechnungswesen erlangt. Auch Lager- und Beschaffungskostenoptimierungen kamen hier zum Einsatz.
  • Um akkurat auf Lohn- und Gehaltsveränderungen sowie Personalfluktuation zu reagieren, war unser Wissen im Bereich Personalmanagement gefragt. Auch die Aufteilung des Personals auf die einzelnen Produktions- oder Forschungsstellen zählte zu unseren Aufgaben. Weiters mussten wir uns mittels Forschung in der Produktentwicklung dem flexiblen Markt anpassen und sogar selbst ein neues Produkt entwickeln und vermarkten.
  • Aufgrund des konstanten Wettbewerbs zwischen den Gruppen war es wichtig, sich in die anderen Gruppen hineinversetzen zu können. So konnte man Prognosen abgeben und die notwendigen Maßnahmen einzuleiten.

Verbesserungen durch konstruktives Feedback

Durch das sofortige Feedback, konnten wir uns laufend verbessern und falsche Entscheidungen sofort erkennen. Die Simulation erlaubte es uns dennoch viele Fehler zu machen, aus denen wir nun bereits vor dem Berufseinstieg lernen konnten. Bisher erlernte Inhalte konnten praktisch angewandt werden, was zu einer tollen Verknüpfung von Theorie und Praxis führte. 

Zum Abschluss wurden alle TeilnehmerInnen mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Planspiel Unternehmensführung 

Jetzt teilen: