Pielachtal: Treffen Steuerungsgruppe Jugendstudie

Steuerungsgruppe zur Jugendstudie Pielachtal

In Rabenstein traf sich erstmals die Steuerungsgruppe zur neuen Jugendstudie Pielachtal.

In der Kleinregion Pielachtal wird eine umfassende Jugendstudie durchgeführt. Als wesentliches Steuerungsinstrument dient eine Steuerungsgruppe aus Jugendlichen, Vertreterinnen und Vertretern aus den Gemeinden sowie Expertinnen und Experten.

Jugendliche, GemeindevertreterInnen und Expertinnen und Experten trafen sich zum ersten Steuerungsgruppentreffen der Jugendstudie Pielachtal im GuK Rabenstein. Diese Steuerungsgruppe ist wesentliches Steuerungsinstrument für die umfassende Jugendstudie. Projektleiterin Andrea Nagy des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten erklärte den Ablauf und die Ziele der Studie, welche ein Jahr dauern wird und „Lebenswelten junger Menschen im Pielachtal“ untersuchen wird. Anschließend wurde gemeinsam Aktuelles rund um das Thema Jugendliche im Pielachtal besprochen und analysiert, wo man am besten Kontakt mit Jugendlichen aufnehmen kann. Durch den Einsatz der Steuerungsgruppe können die einzelnen Projektphasen laufend aufeinander abgestimmt werden. Nach einer Analyse der Ist-Situation in der Region erfolgt die sogenannte Feldphase, in der Hot-Spots besichtigt werden und mit Jugendlichen Kontakt aufgenommen wird.

„Unser zentrales Interesse gilt in dieser ersten Projektphase dem Aufsuchen von Orten, Plätzen und Ereignissen, wo der Alltag junger Menschen stattfindet. Auch besondere Anlässe (z. B. Feste) sind von Relevanz. Ein diskreter Umgang mit allen anvertrauten Informationen ist dabei für unser Institut Voraussetzung“, erläutert Andrea Nagy, Projektleiterin am Ilse Arlt Institut.

Ein Projekt mit Pilot-Charakter

In allen acht Gemeinden der Kleinregion wird eine umfassende Jugendstudie durchgeführt, „Indem wir diese Jugendstudie durchführen, können wir in Zukunft gezielt Maßnahmen und Projekte für unsere Jugend durchführen. Die Jugend ist unsere Zukunft im Tal und wir möchten den Jugendlichen die Unterstützung zukommen lassen, die sie wirklich brauchen“, ist Kurt Wittmann, Obmann der Kleinregion, überzeugt.

Am Ende der Studie wird einerseits eine aussagekräftige Erhebung der Ist-Situation vorhanden sein und es werden Handlungsempfehlungen und Projektvorschläge für die Region aus der Studie hervorgehen. Dies ist besonders wichtig, um gezielt mögliche Probleme in den Griff zu bekommen und mit spezifischen Maßnahmen Perspektiven für die Jugend im Pielachtal zu schaffen.

Der Fonds für Kleinregionen vom Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik unterstützt das Projekt finanziell.

Möchten auch Sie Teil der Jugendstudie sein?

Es werden noch zwei weitere Steuerungsgruppentreffen stattfinden, eines im Jänner und das zweite im Mai 2018. Wir freuen uns, wenn Jugendliche und Personen, die viel mit Jugendlichen zu tun haben, die Studie mitgestalten. Interessierte melden sich bitte unter: regionalbuero@pielachtal.at.

Jetzt teilen: