Übernehmen Maschinen die Weltherrschaft?

Michael Katzlberger, Geschäftsführer der Digital-Agentur Tunnel23 bei seinem Gastvortrag an der FH St. Pölten

Michael Katzlberger, Geschäftsführer der Digital-Agentur Tunnel23, war zu Gast bei Studierenden des Bachelor Studiengangs Marketing & Kommunikation

In der Lehrveranstaltung „Digital Marketing 2“ von Barbara Klinser-Kammerzelt, werden viele Schlagwörter aus dem Marketing unter die Lupe genommen:

  • Beacons
  • Augmented und Virtual Relality
  • Mixed Reality
  • Targeting
  • Programmatic Advertising
  • Social Media Marketing
  • Content Marketing
  • etc.

Immer öfter geht es hier auch um Algorithmen, Maschine Learning und Künstliche Intelligenz.

Um diese Begrifflichkeiten und damit auch die Auswirkungen auf die Kommunikationsbranche besser zu verstehen, gab Michael Katzlberger Einblicke in die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz (KI).

Einblicke in die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz hat schon längst Einzug in unser aller Leben gehalten – in unseren Smartphones, bei den Vorschaubildern auf Netflix, bei den Tinder-Vorschlägen oder beim Staubsauger-Roboter.

Google ist auch hier einer der Vorreiter: So werden alle Bücher der Welt gescannt und erfasst, genauso wie Kunstwerke im „Arts & Culture“ Projekt.

KI als Ansatz gibt es schon viele Jahre, doch unterbrochen durch einen Stillstand, dessen Grund sehr einfach ist: Damalige Computer hatten nicht die notwendige Rechenleistung. Dies hat sich geändert und durch die Entwicklung von Quanten-Computern wird die Weiterentwicklung von KI nochmals einen Sprung machen.

Die „Macht“ von Künstlicher Intelligenz

Zu einigen "Ahs" und "Ohs" haben die Beispiele zur „Macht“ von Künstlicher Intelligenz bei den Studierenden geführt:

  • Mazda mit intelligenten Display Ads: Foto vom aktuellen Hochladen und die KI im Hintergrund errechnet, welches Mazda Modell ideal passt
  • Digitale Außenwerbung, die auf Menschen reagieren kann – ihre Größe, ihre Mimik oder Gesten
  • Radiospots, für die es keine Sprecher mehr braucht
  • Nachrichtensprecher in China, die keinen Urlaub brauchen und nie krank werden – weil sie künstliche Intelligenzen sind
  • In der Kunst, wo erste KI-basierende Werke Einzug finden
  • Im Event-Bereich, wo das wenig umweltschonende traditionelle Feuerwerk durch intelligente, interagierende Drohnen ersetzt wird
  • Influencer, die es gar nicht wirklicht gibt – sondern die rein virtuell existieren und trotzdem Millionen Follower haben


Was bedeutet das für unsere Zukunft?

Zur Frage, was dies für die Zukunft bedeutet, gibt es eine klare Antwort: Wir gestalten sie immer noch selbst.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Bachelor Studiengang Marketing & Kommunikation.

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