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Zahlreiche EU-Projekte genehmigt

FH St. Pölten setzt auf internationale Vernetzung in Forschung und Hochschulentwicklung

Zahlreiche EU-Projekte genehmigt
FH St. Pölten setzt auf internationale Vernetzung in Forschung und Hochschulentwicklung

Die FH St. Pölten ist in insgesamt fünf neuen EU-Projekten als Koordinator oder Partnerinstitution tätig. Als erste österreichische Fachhochschule übernimmt sie die Koordination einer European University, deren Projektvolumen auf fünf Millionen Euro dotiert ist. Zusätzlich arbeitet die FH St. Pölten in den Bereichen Bahntechnologie, Gesundheit, Soziales und Hochschulentwicklung als Projektpartner gemeinsam mit Hochschulen aus ganz Europa zusammen.

Strategische Partnerschaften

Internationale Zusammenarbeit und der Austausch von Informationen, Ideen und Personal nimmt an der FH St. Pölten einen zentralen Stellenwert ein – für Forscher*innen, Mitarbeiter*innen und Studierende. Heuer wurden neben der European University alle fünf eingereichten Projekte genehmigt und im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Kommission gefördert. Neben der Studierenden- und Mitarbeiter*innenmobilität fördert Erasmus+ auch Projekte zum Aufbau von strategischen Partnerschaften, Wissensallianzen und Kooperationen für Innovation und den Austausch von Good Practices.

„Auf Basis unseres Selbstverständnisses als Engaged University ist uns die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Hochschulentwicklung ein besonderes Anliegen. Mit der Genehmigung von insgesamt fünf Erasmus+ Projekten ist uns erneut ein wichtiger Schritt in der Internationalisierung der FH St. Pölten gelungen“, so Gernot Kohl, Geschäftsführer der FH St. Pölten.

Erfolg für den Hochschulstandort St. Pölten

„Die eingereichten Projekte decken viele verschiedene Bereiche der FH St. Pölten ab und bringen uns in der Internationalisierung einen wichtigen Schritt weiter. Langfristige strategische Kooperationen für einen intensiven Austausch von Wissen, Kompetenzen und Erfahrungen spielen für die Weiterentwicklung von Lehre, Forschung, Innovation und Wissenstransfer im europäischen Kontext eine stark wachsende Rolle“, betont Hannes Raffaseder, Mitglied der Geschäftsführung. „Die Genehmigung aller eingereichten Projekte ist sowohl eine Bestätigung als auch die beste Motivation für weitere Aktivtäten mit internationalen Partnern.“

Geförderte Erasmus+ Projekte der FH St. Pölten

INPRO

Die Europäische Kommission hat dieses Jahr 30 der insgesamt 217 eingereichten Wissensallianzen genehmigt. Wissensallianzen sind Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen und Unternehmen und können bis zu einer Million Euro beantragen. Unter der Leitung der Hanzehogeschool Groningen in den Niederlanden werden beim Projekt „INPRO - ¡nterprofessionalism in action!“ gemeinsam mit der FH St. Pölten interprofessionelle Lern- und Lehrmethoden im Bereich der Gesundheitswissenschaften und Sozialen Arbeit erarbeitet. Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Praxis und Ausbildung im Gesundheitswesen und die Patient*innenbetreuung weiter zu verbessern.

Weitere Informationen zu INPRO finden Sie hier.

REPAIR

​​Das Ziel von REPAIR ist es, einen Rahmen und eine Umgebung für die Anerkennung neuer Arbeitspraktiken in der Eisenbahnindustrie zu schaffen, um Veränderungen dieser Prozesse zu antizipieren und die wichtigsten Interessenvertreter*innen über diese Praktiken auf dem Laufenden zu halten.

Weitere Informationen zu REPAIR finden Sie hier.

STAFFER

Die „Skill Training Alliance For the Future European Rail System“ hat das Ziel, konkrete Maßnahmen zur Deckung des Qualifikationsbedarfs in bestimmten Wirtschaftszweigen im Bahnbereich zu entwickeln. Es werden europaweite Mobilitätsprogramme und arbeitsbasierte Praktika für Studierende, Auszubildende und Mitarbeiter*innen durchgeführt. STAFFER liefert Humankapitallösungen für alle Ebenen der Wertschöpfungskette im Schienenverkehr mit einer ganzheitlichen Betrachtung des Sektors.

Weitere Informationen zu STAFFERS finden Sie hier.

STEMUP

Ziel des Projekts ist die Förderung der Entwicklung von Kompetenzen und Employability sowie die Modernisierung und Verbesserung der Qualität von Bildung, Ausbildung und Jugendarbeit. Im Projekt wird die Methodik dafür erarbeitet, einschließlich der Anwendung praxisorientierter kreativer Werkzeuge zur Unterstützung der Förderung von STEM (Science, Technology, Engineering, and Mathematics).

Weitere Informationen zu STEMUP finden Sie hier.