Die Schmerzfreikarte

#Physiotherapie (BA) #Studierenden-Projekt

Anleitung zur Sensibilisierung im Umgang mit muskuloskelettalen Beschwerden, vorwiegend bedingt durch körperlich beanspruchende Tätigkeiten in der Bauindustrie.

  • Projektleitung:
    Dr. Lukas Küster (Koordinator Betriebliches Gesundheitsmanagement, STRABAG AG)
    Studentische Projektleitung: Esther-Thérèse Wieser
  • Externe MitarbeiterInnen:
    Kim Voorhorst, Katharina Widhalm, Sarah Zänger, Florian Zimmerl
  • PartnerInnen:
    STRABAG AG
  • Laufzeit:
    19.03.201617.01.2017
  • Kategorie:
    Studierenden-Projekt
  • Projektstatus:
    abgeschlossen
Schmerzfreikarte

Studien zeigen, dass hohe körperliche Belastungen in der Bauindustrie oftmals muskuloskelettale Beschwerden verursachen, die wiederum negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben und vermehrt zu Krankenständen und Frühpensionierung führen können. In der Praxis fehlt sowohl bei ArbeitgeberInnen als auch bei ArbeitnehmerInnen häufig das Wissen darüber, was dagegen unternommen werden kann oder wie dies verhindert werden kann.

Projektziel

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer zweiseitigen Schmerzfreikarte im Scheckkartenformat. Die Karte soll bei ArbeiterInnen in der Bauindustrie (STRABAG), die auf Grund ihrer körperlich anspruchsvollen Tätigkeit oftmals an Schmerzen im Bereich des Rückens und des Schultergürtels leiden, zur Anwendung kommen und bei der Stärkung des eigenen Körperbewusstseins unterstützend einwirken.

Methodik

Die Studierenden erarbeiten Übungen, die die ArbeiterInnen zur Schmerzlinderung anwenden bzw. die weitere Schmerzen und Verletzungen hintanhalten sollen. Auf einer Seite der Schmerzfreikarte werden Übungen platziert, die die BauarbeiterInnen anwenden sollen, damit sie keine Schmerzen bekommen (Prävention = Vorbeugung). Die andere Seite zeigt Übungen bei akuten Schmerzen im Rücken oder dem Schultergürtel (Schmerzlinderung). Von den Studierenden werden sowohl für die Prävention als auch für die Linderung jeweils vier Übungen konzipiert und mittels ansprechender Grafiken zur Veranschaulichung kompakt auf die Vorder- und Rückseite der Karte gebracht.

Ergebnisse

Ein Prototyp der fertiggestellten Karte wurde im Rahmen der Projektvorstellung bei der STRABAG vorgelegt.

Präsentation bei Projektevernissage

Das Projekt wurde außerdem bei der Projektevernissage der FH St. Pölten am 17. Jänner 2017 dem interessierten Publikum präsentiert und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.