Industrie 4.0-Labor

Digitale Technologien verändern aktuell den Arbeitsalltag in der Industrie und den Unternehmen in rasantem Tempo. Die FH St. Pölten hält Schritt mit diesen Entwicklungen. Denn: Gerade in der Aus- und Weiterbildung müssen Studierende auf dem neuesten Stand der Technik sein. Nur so sind sie für Herausforderungen der sogenannten Digitalisierung von Unternehmen gerüstet.

Die Laborausstattung orientiert sich dabei an den Arbeitsplätzen von morgen, wo Mensch-Maschine-Interaktion und neue Formen der Datenübertragung zum Alltag werden. Um mit dem Fortschritt mitzuhalten und dem hohen Level an Anforderungen gerecht zu werden, erfolgt eine fortlaufende Evaluierung aktueller Forschungsstände und Erweiterung der Ausstattung.

Ziel ist es, Studierenden und Interessent*innen eine Umgebung zur Vermittlung sowie zum Testen aktueller Digitalisierungs- und Industrie 4.0-Use-Cases und Technologien zu bieten.

Lernen für die Praxis

Die Studierenden forschen und trainieren an mehreren den 4.0 Experimentier-Arbeitsplätzen ganz konkret, wie durch digitale Technologien Produktionsprozesse analysiert und optimiert werden können und welche Auswirkungen dadurch sowohl für Menschen als auch Maschinen entstehen.

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In der Lehre und im Zuge ihrer Projekte arbeiten die Studierenden sowohl angeleitet als auch selbstständig mit speziellen "Ausbildungsrobotern", Transportbändern, Industriekameras, Videoprojektionssystemen sowie professionellen Identifikationssystemen (RFID, QR-Code).

Starke Partner aus Industrie und Laborausstattung

Als State of the Art kann ebenfalls die Laborausstattung im Bereich Siemens-Maschinensteuerungen bezeichnet werden. Neben aktuellen S7-1200 Trainingskits stehen im Labor für erweiterte Übungen im Bereich Maschinendaten auch S7-1500 inkl. HMI Panels zur Verfügung. Einzigartig sind zudem auch die „Tec2Screen“ Tablet-Simulationstools von Festo. Diese ermöglichen eine Simulation von speziellen Maschinen und Prozessen virtuell am Tablet. So ist es beispielsweise möglich, eine komplette Sortieranlage inkl. Sensorik virtuell pro Arbeitsplatz aufzubauen.

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Thomas Felberbauer, Studiengangsleiter des dualen Bachelor Studiengangs Smart Engineering, ist von der Notwendigkeit eines praxisnahen und zukunftsweisenden Unterrichts überzeugt: „Durch die neuen Industriearbeitsplätze sind wir in der Lage, die Lehrveranstaltungen im Studiengang Smart Engineering noch praxisnäher zu gestalten.

Gleichzeitig ergeben sich neue Chancen, um innovative Themen im Bereich „Arbeitsplatz der Zukunft“ zu erforschen. Die Laborinfrastruktur wird zudem in Zusammenarbeit mit Lieferanten aus der Steuerungs- und Automatisierungstechnik fortlaufend auf aktuelle Entwicklungen und Anforderungen ausgebaut.“

Virtueller Rundum-Blick