Florian Zahorka

Junior Researcher

Offener Dialog

Internationale Konferenzen, Auslandspraktika oder transnationale Forschungskooperationen – die Internationalisierung ist auch in Hochschulen längst angekommen. Das Magazin „future“ der FH St. Pölten hat bei Junior Researcher Florian Zahorka nachgefragt, welche Vorteile, Nachteile und persönlichen Erfahrungen Internationalisierung bietet.

Welche Vorteile bietet Internationalisierung?

Gesellschaftsprägende Herausforderungen wie Migration, Klimaveränderungen oder Armut bedingen transnationale Kooperationen. Deshalb ist es bei der Suche nach neuen Erkenntnissen unabdinglich, mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern zusammenzuarbeiten. Ein vergleichender Blick liefert oft wertvolle Hinweise für die Forschung.

Welche Nachteile?

Der internationale Wettlauf um Spitzenforschung und die damit einhergehende starke Fokussierung auf technologische Innovationen bergen die Gefahr, die Humanwissenschaften zu vernachlässigen und letztlich zu verdrängen. Außerdem kann die jeweilige Entscheidungshoheit über Forschungsstandards zum Ausschluss jener führen, die in diesem Wettlauf aufgrund ökonomischer Faktoren benachteiligte Ausgangspositionen besetzen.  

Welche persönliche Erfahrung haben Sie mit Internationalisierung gemacht?

Durch zahlreiche Auslandsaufenthalte konnte ich eine Vielzahl verschiedener Meinungen und Denkansätze kennenlernen. Dabei erlebte ich den Dialog immer als offen, herzlich und reich an Erkenntnissen.

Florian Zahorka

ist Junior Researcher am Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung. Zu seinen Schwerpunkten zählen die Digitalisierung sowie die Verbindung von Gesundheitsthemen mit Sozialer Arbeit. Als ehrenamtlicher Notfallsanitäter sammelt er wertvolle Erkenntnisse für seine transdisziplinären Forschungsgebiete.

www.zahorka.at   

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