"e-Estonia" bei Digitalisierung auf Überholspur

Besuch im Unternehmen Pipedrive

Über eine von der Wirtschaftskammer NÖ organisierte Fachreise gewannen wir interessante Einblicke in die Bedeutung der Digitalisierung von Estland

Ewald Volk, Studiengangsleiter Bachelor Medienmanagement, war mit einer Delegation der Wirtschaftskammer Sparte „Information und Consulting“ in Tallinn, der Hauptstadt von Estland.

Estland zählt, an seiner Einwohnerzahl von 1,31 Millionen Menschen gemessen, wohl eher zu den kleineren Mitgliedsländern der EU und muss zudem gegen eine starke Abwanderung der Bevölkerung kämpfen. Dennoch eilt der fortschrittlichen Volkswirtschaft im Bereich der Digitalisierung ein sehr guter Ruf voraus.

„e-Estonia“

Estland hält europaweit eine Spitzenposition im Bereich e-Government.

Behördenwege, Wahlen, oder Gesundheitsangelegenheiten, die meisten Dinge werden in Estland online erledigt. Man spricht von der „Digital Society“, da fast 98 Prozent der Estinnen und Esten mit einer ID-Card ausgestattet sind, und ein Großteil der Bevölkerung den e-Lösungen vertraut.

  • 99 Prozent der staatlichen Dienstleistungen sind online verfügbar
  • 99 Prozent der Banktransaktionen erfolgen elektronisch
  • 99 Prozent der Rezepte und 95% der Gesundheitsdatensind digitalisiert
  • 95 Prozent der Einkommensteuererkärungen werden online getätigt
  • 44 Prozent der Wahlstimmen wurden 2019 online abgegeben
  • Digitale Unterschrift wird im täglichen Leben benutzt

Nach interessanten Einblicken in estonische Start-ups, Vorträgen zum Thema e-Government, Besuch im e-Estonia Briefing Centre mit all seinen Digitalisierungslösungen und einem Besuch in Ülemiste City, dem „Silicon Valley des Balticums“, endete die dreitägige Reise mit bleibenden positiven Eindrücken bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Jetzt teilen: