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Erfolgsgeschichten aus erster Hand

Vier Absolvent*innen berichteten Studierenden im Bachelorstudiengang Medienmanagement über ihre Karrierewege und gaben hilfreiche Tipps

Erfolgsgeschichten aus erster Hand
Mathias Blaha (Red Bull Media House), Johanna Schrei (Universal Music), Thomas Kaltseis (Radio Arabella) und Anna Zwiauer (Kleine Zeitung) bei den Success Stories an der FH St. Pölten
Copyright: Johanna Grüblbauer

Um den Studienstart zu erleichtern und den Erstsemestrigen im Bachelorstudiengang Medienmanagement Inspiration und einen Motivationsschub mit auf den (Studien-)Weg zu geben, wurde auch heuer zu den „Success Stories“ geladen.

Jedes Jahr versucht diese Veranstaltungsreihe neuen Studierenden durch die Erzählungen der Alumni einen Einblick ins spätere Berufsleben zu ermöglichen. Dieses Jahr plauderten Mathias Blaha (Red Bull Media House), Johanna Schrei (Universal Music), Thomas Kaltseis (Radio Arabella) und Anna Zwiauer (Kleine Zeitung), aus dem Nähkästchen.

Projektmanager bei Red Bull Media 

Mathias Blaha, Projektmanager beim Red Bull Media House in Wien, fungiert in seiner Position als Ansprechpartner für alle Abteilungen im Verlag. Er weiß: „Wenn man heutzutage über Print spricht, spricht man gleichzeitig auch über Online“. An dem Gerücht, dass Print tot sei, ist also nichts dran.

„Man ist immer up-to-date, was die Arbeit spannend macht“, berichtet der Alumni über seine Tätigkeit als Projektmanager. Zudem lerne man stetig dazu, da jedes (Medien-)Projekt anders und somit herausfordernd ist. „In diesem Bereich konnte ich Kreatives mit Wirtschaftlichem verbinden“, berichtet Blaha.

Besonders an der Position ist außerdem, dass man durch den ständigen Kontakt mit dem Sales-Team in Verbindung mit den unterschiedlichsten Personen und Branchen ist. Den angehenden Medienmanager*innen rät er sich mit anderen Jahrgängen auszutauschen, in den Lehrveranstaltungen wo Excel geübt wird, mitzumachen, Fachveranstaltungen zu besuchen und Kontakte aufzubauen – „das ist das A und O in der Branche“.

Social Media Managerin bei der Styria Media Group AG

Dem stimmt auch Anna Zwiauer, Social Media Managerin bei Futter (Medienmarke der Kleinen Zeitung) in Graz zu. „Networking ist das Stichwort der Stunde – vor allem im Medienbereich“, so die Medienmanagement-Absolventin.

Ihr Berufspraktikum absolvierte sie im Berlin ansässigen Axel-Springer-Verlag bevor sie nach Studienabschluss bei Rolling Pin und der Kleinen Zeitung arbeitete. Seit kurzem ist sie bei Futter, einer digitalen Plattform für junge Menschen zwischen 18 und 35. „Besonders wichtig ist auch der Spaß bei der Arbeit. Bisher hatte ich das Glück, dass das überall gepasst hat“, erklärt sie. Außerdem rät sie den Erstsemestrigen, von Studienbeginn an die eigenen Interessen auszumachen und später beruflich weiterzuverfolgen.

Chef vom Dienst bei Radio Arabella

Als besonders abwechslungsreich und vielfältig beschreibt Thomas Kaltseis, Chef vom Dienst bei Radio Arabella in Linz, seinen Arbeitsalltag.

Bereits sein Berufspraktikum absolvierte er bei dem Radiosender, bei dem er nach Studienabschluss ein Volontariat begann: „Verdient habe ich dabei nicht recht viel, dafür umso mehr gelernt“. In seiner jetzigen Position ist er mit der Koordination und Themenplanung sowie Entwicklung bzw. Bewerbung von Programmaktionen betraut. „Jeder Tag startet mit einem weißen Blatt Papier, dass am Ende des Tages vollgeschrieben ist“, schmunzelt er.

Er sieht im Format Radio bzw. Audio viel Potenzial, besonders Podcasts sind in der Branche aktuell ein großes Thema.

Junior Sales Marketing Managerin bei Universal Music in Berlin

Vom Potenzial der Musikbranche ist auch Johanna Schrey, Junior Sales Marketing Managerin bei Universal Music Deutschland, überzeugt. Auch sie konnte durch ihr Berufspraktikum im 6. Semester im Unternehmen Fuß fassen. „Es ist einfach schön an analogen Musik-Produkten, vor allem Vinyl, zu arbeiten“, so Schrey.

Als Junior Sales Marketing Managerin ist sie die Schnittstelle zwischen Key Account und Produktmanagement. Mitgenommen aus dem Studium hat sie die Relevanz von Excel und guter Organisation, auch wenn sich das erst nach Studienabschluss als hilfreich erwiesen hat. Sie weiß: „Das Wissen über die Medienbranche und die wirtschaftlichen Skills, die man mitbekommt, bereiten optimal fürs Berufsleben in der Medienwelt vor!“

Wir wünschen unseren Alumni auch weiterhin alles Gute, Glück & viel Erfolg und danken euch ganz herzlich, für die bereichernden Einblicke und Ausblicke – besonders auch bei Anna Putz, die diese Veranstaltung großartig moderiert hat!