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Gipfeltreffen für progressive Regionen

FH St. Pölten unterstützt Symposium und neues Innovationszentrum in St. Jakob in Defereggen

Innovationszentrum "Fokus N'Cyan" in Osttirol

Unter dem Motto „Zukunft im FoKus“ wurde das neue Hotel, Forschungs- und Kommunikationszentrum „FoKus N’Cyan“ des Vereins „N'Cyan. Innovation für Menschen“ mit dem 1. Gipfeltreffen für progressive Regionen eröffnet.

Rund 80 Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Kultur und Gesellschaft sowie aus der regionalen Bevölkerung tauschten beim dreitägigen Symposium in Osttirol Wissen und Erfahrungen aus. Die Fachhochschule St. Pölten war als Gründungs- und Stammmitglied des Vereins N'Cyan aktiv beteiligt.

Kraft des Ursprungs mit der digitalen Zukunft vernetzen

Im Verein "N'Cyan – Innovation für Menschen" engagieren sich österreichische Leitunternehmen für Fragen im Spannungsfeld von regionaler Verankerung und digitaler Innovationen. Der Verein will die Kraft des Ursprungs mit der digitalen Zukunft vernetzen und bietet eine innovative Plattform für das Erforschen der Wechselwirkungen zwischen digitalen Technologien und der Kraft des Ursprünglichen.

Letzte Woche eröffnete der Verein mit einem Symposium das Hotel, Forschungs- und Kommunikationszentrum „FoKus“ in St. Jakob in Defereggen in Osttirol.

Bei der feierlichen Eröffnung begrüßte der Vorstand zahlreiche Fest- und Ehrengäste, unter ihnen WKO-Vizepräsidentin Martha Schultz, GEA-Mehrheitseigentümer Heini Staudinger, einige Top-Manager*innen namhafter Leitbetriebe und Vertreter*innen zahlreicher Forschungsinstitutionen. Die FH St. Pölten steuerte das Konzept sowie mehrere Vorträge und Programmpunkte bei.

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Innovatives Reallabor

Im neuen Zentrum entsteht ein innovatives Reallabor für einen beispielgebenden digitalen Wandel ländlicher Regionen. Die Vision des Vereins N’Cyans ist die Stärkung der Digitalisierung durch Empathie und die Stärkung des Menschen durch digitale Werkzeuge.

Umrahmt von den Osttiroler Bergen des Nationalparks Hohe Tauern stehen mit dem neuen Hotel, Forschungs- und Kommunikationszentrums FoKus neue Freiräume für inspirierende Begegnungen, zum von- und miteinander Lernen, zum gemeinsamen Weiterdenken und Neugestalten einer nachhaltigen Zukunft im digitalen Zeitalter zur Verfügung, die nicht nur dem Verein N’Cyan als Homebase dienen, sondern für vielfältige Forschungs-, Innovations-, Weiterbildungs- und Kommunikationsaktivitäten von und mit unterschiedlichen Partner*innen offenstehen.

Symposium als Auftakt

Zur Eröffnung hat der Verein mit dem Symposium „Zukunft im FoKus“ einen vielversprechenden Auftakt gesetzt. Dieses erste N’Cyan-Gipfeltreffen für progressive Regionen schaffte spannende Begegnungszonen für informellen Austausch, persönliche Gespräche, kreative Ideen, inspirierende Impulse, zukunftsweisende Konzepte und beispielgebende Initiativen.

Junge Talente, begeisternde Vordenker*innen und umsetzungsorientierte Change-Maker*innen trafen anerkannte Expert*innen aus Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie Verantwortliche aus Verwaltung und Politik.

Beim disziplinen-, branchen- und generationenübergreifenden Austausch von Erfahrung, Expertise und Ideen haben die Teilnehmer*innen gemeinsam an neuen Perspektiven für eine digitale und nachhaltige Gesellschaft gearbeitet. Im Kontext zukunftsweisender Regionen standen Beiträge zu digitalen (Zukunfts-)Technologien, Innovationsstrategien und neuen Geschäftsmodellen, neuen Wegen in (Aus- und Weiter-)Bildung und (Zusammen-)Arbeit sowie zu nachhaltigen Konzepten für Tourismus, Logistik und Mobilität.

Starke Beteiligung der FH St. Pölten

Mehrere Expert*innen der FH St. Pölten nahmen an „Zukunft im FoKus“ teil.

  • Impulsvorträge hielten
    • Franz Fidler, Leiter des Departments Medien & Digitale Technologien,
    • Susanne Roiser, Leiterin des Departments für Digital Business & Innovation und
    • Johannes Pflegerl, Leiter des Ilse Artl Instituts für soziale Inklusionsforschung.
  • Hannes Raffaseder, Mitglied der Geschäftsführung der FH St. Pölten und wissenschaftlicher Vorstand des Vereins N’Cyan, war als Ideengeber auch für das Detailkonzept der Tagung verantwortlich.

„Mit ‚Zukunft im FoKus‘ setzen wir einen wichtigen Impuls für eine intensive Auseinandersetzung mit den vielfältigen Möglichkeiten unserer Regionen und nutzen dabei die Chance eines digitalen Wandels, der Mensch und Umwelt ins Zentrum rückt. Da N’Cyan auch assoziierter Partner unserer European University E³UDRES² ist, werden Erkenntnisse und neue Ideen nicht nur regionale Bedeutung haben, sondern einen Mehrwert auf europäischer Ebene leisten. Die enge Zusammenarbeit mit den anderen Stammmitgliedern im Verein N’Cyan und die Möglichkeiten im neuen ‚FoKus‘ sind für unsere Fachhochschule jedenfalls eine große Chance, um spannende Entwicklungen für nachhaltige digitale Regionen voranzutreiben“, ist sich Hannes Raffaseder sicher.

Verein N‘Cyan

N'Cyan wurde im Frühjahr 2019 gegründet und zählte vom Start weg sowohl große, international agierende Unternehmen als auch regionale Partner*innen und Forschungseinrichtungen zu den Stammmitgliedern. Der Verein N'Cyan definiert sich als zukunftsweisende Plattform für Open Innovation und vernetzt seine Stammmitglieder und weitere interessierte Partner*innen mit dem Ziel, Brücken zwischen Digitalisierung, Urbanität, Globalisierung und den vielfältigen Potenzialen ländlich geprägter Regionen mit ihrer hohen Lebensqualität und einer vergleichsweise großen gesellschaftlichen Resilienz zu schlagen.

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FH-Prof. Dipl.-Ing. Raffaseder Hannes

FH-Prof. Dipl.-Ing. Hannes Raffaseder

Geschäftsführung | Chief Research and Innovation Officer (CRO and CINO)