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SMARTUP zieht Halbzeitbilanz

Seit zweieinhalb Jahren wird Innovationspotenzial im Raum St. Pölten gefördert

SMARTUP zieht Halbzeitbilanz
Spannende Vorträge zeichnen die Smartup Forum Veranstaltungen aus - dieses Mal fand das Forum virtuell statt. Anmerkung: das Foto ist vor der Corona-Pandemie entstanden.

SMARTUP hat das Ziel, Innovation, Unternehmertum und Start-ups in der Region St. Pölten zu fördern. In den letzten zweieinhalb Jahren wurden mit Hilfe von SMARTUP fünf Start-ups gegründet und für 2021 sind weitere fünf Gründungen in Planung.

Bis 31. Jänner 2021 können Interessierte ihre Ideen für ein Stipendium in Höhe von EUR 5.000,– einreichen.

Zukunftsorientierter Standort St. Pölten

Die Initiative „SMARTUP“ wurde 2018 ins Leben gerufen. Das Programm versteht sich als Treiber und Unterstützer für alle, die mit neuen Ideen den unternehmerischen Erfolg suchen und zu einem zukunftsorientierten Standort St. Pölten beitragen können.

In den letzten zweieinhalb Jahren wurden mit der Unterstützung der Initiative fünf Start-ups gegründet und für 2021 sind weitere fünf Gründungen in Planung.

SMARTUP wird von der FH St. Pölten geleitet und von der Stadt St. Pölten gefördert.

Bürgermeister: "Chance nutzen!"

„Die bisherigen Erfolge im Rahmen der Initiative SMARTUP zeigen einmal mehr, wie viel Know-how und Innovation in St. Pölten beheimatet ist. Unsere starke Bildungsinfrastruktur trägt dazu sehr viel bei und das Ziel ist es, die in St. Pölten bestens ausgebildeten Unternehmer*innen in der Stadt zu halten.

Mit SMARTUP wollen wir den Gründer*innen besonders attraktive Möglichkeiten bieten, damit diese ihren Betrieb gerne und erfolgreich in unserer Stadt ansiedeln. Nutzen Sie die Chance und reichen Sie jetzt Ihre Ideen für ein Stipendium ein – Sie werden sehen, es zahlt sich aus“, fasst Bürgermeister Matthias Stadler die Aktion zusammen.

Großes Potenzial in der Region

Erfreut über die tolle Bilanz zeigt sich auch Hannes Raffaseder, Mitglied der Geschäftsführung der FH St. Pölten:

„Knapp 3.000 Personen haben an unseren Events teilgenommen und ihre Ideen für ein zukunftsfittes St. Pölten eingebracht. Das zeigt den großen Wunsch nach Vernetzung und das große Potenzial in der Region.“

In den kommenden zweieinhalb Jahren will die Initiative ihre Bemühungen nochmal intensivieren.

„St. Pölten hat großes Potenzial. Bereits jetzt sind zwei von drei bundesweiten Digital Innovation Hubs in St. Pölten verankert. Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren über den Tellerrand zu blicken und auch Kooperationen auf europäischer Ebene einzugehen“, so Raffaseder.

Sie finden hier einen kurzen Überblick über die Highlights der letzten Jahre.

Nachbericht zum 6. SMARTUP-Forum

Am 2. Dezember 2020 fand das 6. SMARTUP-Forum in digitaler Form statt.

Zum Thema „Lehrlinge“ wurden in einer Open Innovation Challenge Ideen präsentiert und thematisiert, die der Stadt und Region St. Pölten und ihren Betrieben helfen sollen, ein attraktiveres Umfeld für Lehrlinge zu bieten. Zusätzlich wurden Initiativen diskutiert, die Schul- und Studienabbrecher*innen für eine Lehre motivieren sollen.

Insgesamt gab es sieben Einreichungen bei der Challenge, unter anderem der Lehrlingsnavigator „lenaguru“ und die Plattform „Damensache“.

Mit lenaguru® werden Lehrstellensuchende dort abgeholt, wo diese „zu Hause“ sind, an ihrem Smartphone. Die App zeigt Ausbildungsunternehmen in der Nähe des Wohnortes, mit zielgruppenspezifischen Filtern sind die Interessen der Probanden berücksichtigt und es wird ein direkter Kontakt aufgebaut.

Die unabhängige Initiative DAMENSACHE® ist ursprünglich aus einer Kooperation der Makroökonomin und Unternehmensberaterin Marietta Babos mit der Wirtschaftsuniversität Wien entstanden, um Frauen über die Notwendigkeit und Möglichkeiten der finanziellen Vorsorge aufzuklären und zu beraten. Jungen Lehrlingsfrauen wird der wichtige Fokus Finanzierung, Unabhängigkeit, eigenes Einkommen näher gebraucht.

Spannende Vorträge

Im Rahmen von Impulsvorträgen erfuhren die Teilnehmer*innen über die Bedeutung einer innovativen Ausbildung von Lehrlingen an Hochschulen.

Die Vortragenden waren unter anderem Gabriele Permoser (zuständig für Hochschulinnovation FH St. Pölten), Katalin Szondy (zuständig für Hochschulentwicklung FH St. Pölten), Sabine Piry (zuständig für die Lehrlingsausbildung bei Siemens) sowie Josef Kranawetter (Gründungskoordinator der Stadt St. Pölten).

Zu Wort kam auch Thomas Felberbauer, Studiengangsleiter des dualen Studiengangs Smart Engineering der FH St. Pölten. Der Bachelor Studiengang kombiniert ein Studium an der FH St. Pölten mit einer Lehrlingsausbildung bei Siemens und bietet so Absolvent*innen einen einzigartigen Ausbildungsweg und eine ideale Kombination zwischen Theorie und Praxis.

Ideen einreichen!

Interessierte haben bis 31. Jänner Zeit, für ein SMARTUP-Stipendium einzureichen. Alle Einreichungen werden von einer unabhängigen, Expert*innen-Jury bewertet. Die Stipendien sind mit jeweils EUR 5.000,– dotiert.

Weitere Informationen zum Stipendium finden Sie hier.