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Wien: Internationale Tagung zum Rettungsdienst

Christoph Redelsteiner referierte bei internationalem Symposium zum grenzübergreifender Rettungsdienst zur Ausbildung im internationalen Vergleich.

FH-Professor Christoph Redelsteiner

Am 28. Mai 2018 lud die Botschaft der Republik Tschechien VertreterInnen aus Politik, Verwaltung, Rettungsorganisationen und Firmen zu einem Symposium zum grenzüberschreitenden Rettungsdienst. Impulsgeber waren die bestehenden Kooperationsverträge Niederösterreichs mit den drei benachbarten Kreisen der Republik Tschechien.

Im Beisein von Landesrat Martin Eichtinger und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig diskutierten Expertinnen und Experten die Entwicklungen im internationalen Vergleich.

Der tschechische Vize-Gesundheitsminister Radek Policar, Sektionschef Clemens Auer vom BMGF, die Botschafterin Ivana Červenková und Landesrat Eichtinger eröffneten das Symposium.

Tschechien: Pflegepersonal in der Primärversorgung

Christoph Redelsteiner, Studiengangsleiter Master Soziale Arbeit und Experte für Rettungswesen, stellte die Funktionsweise des Rettungsdienstes in Österreich vor und verglich das Tschechische und Österreichische Rettungssystem. Er stellte ebenso die vom Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds geförderte Ausbildung für Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege mit kombinierbarer Notfallsanitäterausbildung vor.

„In Tschechien werden auf Notarzt- und Rettungswagen schon seit vielen Jahren Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs der Krankenpflege oder eigens geschulte Sanitäter mit einer dreijährigen Ausbildung (Diplomovaný specialista) eingesetzt“, so Redelsteiner. „Im Unterschied zu Österreich hat Tschechien seit 1998 auch Notfallmedizin als eigene fünfjährige Facharztausbildung etabliert, aktuell sind rund 500 dieser Expertinnen und Experten in Notaufnahmen und Rettungsdienst tätig, rund 120 Ärzte und Ärztinnen befinden sich in Ausbildung zum Facharzt bzw. zur Fachärztin für Notfallmedizin.“

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