St. Pölten University of Applied Sciences

Zukunft innovativ gestalten

Geschäftsbericht 2016

Round Table: Innovationsraum Hochschule

Innovation ist der wesentliche Motor wirtschaftlicher Entwicklung. Hochschulen können einen entscheidenden Beitrag dazu leisten: durch qualitative Lehre, zukunftsweisende Forschung und die gezielte Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Grenzen der Disziplinen hinweg.

Die Hochschule als Innovationsraum – darüber diskutierten Gabriela Fernandes und Gernot Kohl, Geschäftsführung der FH St. Pölten, Kollegiumsleiterin Monika Vyslouzil und Prokurist Hannes Raffaseder im Rahmen eines Round Tables. Sie widmeten sich dabei insbesondere folgenden Fragen:

  • Wie können Hochschulen Innovationen fördern?
  • Welche Rolle schreiben Sie der FH St. Pölten im regionalen Innovationssystem zu?
  • Wie fördert die FH St. Pölten die Umsetzung innovativer Geschäftsideen?
  • Innovation wird meist eher der Wirtschaft und Technik zugeschrieben – wie bringen Gesundheit und Soziales das Thema unter?
  • Woran machen Sie das Innovative im Bereich der Lehre fest?

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Innovationen in den Fachbereichen

Die Departments und Institute der FH St. Pölten beschäftigen sich schon heute mit wesentlichen Fragen der Zukunft. Besonders die Digitalisierung stellt Lehre und Forschung vor neue Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten. Was bedeutet Innovation für die Fachbereiche und mit welchen Innovationen beschäftigen sich die ForscherInnen und Lehrenden aktuell?

 

Medien und Wirtschaft

Medien und Digitale Technologien

Informatik und Security

Bahntechnologie und Mobilität

Gesundheit

Soziales

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Der Campus der Zukunft

Im Jahr 2016 wurden die Weichen für ein weiteres erfolgreiches Wachstum der FH St. Pölten gestellt: Bis 2020 soll ein Zubau entstehen, der gemeinsam mit dem bestehenden Gebäude einen innovativen „Campus der Zukunft“ bilden soll. Bei der Planung der neuen Räumlichkeiten setzt die FH St. Pölten auf international wegweisende Konzepte, die modernes Lernen und Arbeiten unterstützen.

Raum und Architektur wirken sowohl auf den Unterricht, als auch unsere Arbeitsweise: Bei der richtigen Gestaltung fördern sie Kreativität, Kooperation und Kommunikation und unterstützen individuelle Bedürfnisse und Anforderungen. Neue didaktische Methoden können durch entsprechende Raumkonzepte oftmals erst voll ausgeschöpft werden. An Hochschulen entstehen immer mehr Räume, die sich schnell und flexibel an aktuelle Bedürfnisse anpassen lassen: Höhenverstellbare Tische und Sessel mit Rollen ermöglichen den raschen Wechsel zwischen Gruppenarbeit und Vortrag, Sitznischen und bequeme Bereiche dienen zum stillen Rückzug und Arbeiten in Kleingruppen, freie Räume laden zum Begegnen und Austauschen ein.

Lernen und Arbeiten 4.0

Auf derart neue Konzepte für Architektur und Raumgestaltung setzt auch die Fachhochschule St. Pölten bei ihrem geplanten „Campus der Zukunft“. Gemeinsam mit dem bestehenden Gebäude soll durch einen Zubau ein moderner Campus entstehen, der neue Lehr- und Lernformate unterstützt, u. a. studierendenzentriertes Lernen, den Einsatz neuer Medien und Lehre nach dem Inverted-Classroom-Modell, das Studierende zum aktiven Erarbeiten des Lernstoffs motiviert. Aber auch die MitarbeiterInnen der Fachhochschule sollen am neuen Campus eine ideale Arbeitsumgebung vorfinden: Die Arbeit in der Wissensgesellschaft braucht neue Räume, um Innovationen, Kooperationen und fachübergreifenden Austausch zu fördern. MitarbeiterInnen sollen zwischen passenden Arbeitsplätzen für verschiedene Situationen wählen können: stille Büros zum konzentrierten Arbeiten, „kommunikative“ Büros, in denen geredet und telefoniert werden darf, bequeme Sitzecken zum Lesen oder für kurze Treffen, Besprechungsräume, in denen statt einem Tisch mit einheitlichen Sesseln höhenverstellbare Sessel, Sitzpölster und Hocker warten. Das Ziel: Jede und jeder soll einen individuell angenehmen Platz finden.

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„Lehrende unterstützen als Coaches beim Lernprozess“

Haag

Interview mit FH-Prof. Dipl.-Ing. Johann Haag, Mitglied des Hochschulmanagements der FH St. Pölten sowie Leiter des Departments Informatik und Security und des Studiengangs IT Security.

Welche Rahmenbedingungen braucht moderne Didaktik?

Auf welche neuen Lehrkonzepte setzt die FH St. Pölten?

Wie wirken sich die neuen Lehrmethoden aus?

In welche Richtung wird sich die Didaktik in den nächsten Jahren weiterentwickeln?

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Die Hochschule als Gründerschmiede

Immer mehr Studierende der Fachhochschule St. Pölten begeben sich mit ihren Projektideen auf den Weg zum eigenen Unternehmen. Die FH St. Pölten fördert und unterstützt sie dabei mit zahlreichen Maßnahmen – darunter etwa der creative pre-incubator, ein zweisemestriges Förderprogramm für Studierende und Alumni mit Gründergeist.

Insgesamt elf Teams wurden im Rahmen des creative-pre-incubator-Programms seit dessen Gründung im Herbst 2014 bereits auf dem Weg in Richtung Unternehmensgründung begleitet. Aus einigen Studierendenprojekten sind so bis heute bemerkenswerte Start-ups geworden.

Das innovative Förderprogramm, das von der FH St. Pölten in Kooperation mit der accent Gründerservice GmbH ins Leben gerufen wurde, bietet Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen eine gezielte und intensive Unterstützung bei der Realisierung ihrer Geschäftsideen. Eine unabhängige Jury wählt einmal jährlich die Teams aus, die im Rahmen des creative pre-incubator bei der Unternehmensgründung unterstützt sowie in die Start-up-Szene eingeführt werden. Die Start-ups bekommen in dem zweisemestrigen Programm unter anderem einen Co-Working-Space zur Verfügung gestellt, nehmen an Workshops und Trainings teil und erhalten individuelle Coachings sowie eine laufende Betreuung.

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