Gemeinsame Sprache in der Physiotherapie

#/Gesundheit #Physiotherapie (BA) #Studierenden-Projekt

Schaffung einer allgemein verständlichen Sprache in der Physiotherapie zwischen Therapeutinnen/Therapeuten und Patientinnen/Patienten.

  • Projektleitung:
    FH-Prof. Neubauer Michaela, PT M. Physio
  • Projektleitung:
    Projektauftraggeber: Martin Metz (Physiozentrum für Weiterbildung)
    Studentische Projektleitung: Lukas Weithaler
  • Externe MitarbeiterInnen:
    Projektteam: Stefanie Steinlesberger, Tanja Streimelweger, Yvonne Voigt
  • PartnerInnen:
    Physiozentrum für Weiterbildung
  • Weblinks:
    http://physio-zentrum.at
  • Laufzeit:
    02.03.201716.01.2018
  • Kategorie:
    Studierenden-Projekt
  • Projektstatus:
    abgeschlossen
Logo Gemeinsame Sprache in der Physiotherapie

Das Projekt mit dem Hauptaugenmerk auf die Kommunikation zwischen (Physio-)Therapeutinnen/-Therapeuten und Patientinnen/Patienten stellt bereits festgefahrene, einfach geglaubte Selbstverständlichkeiten in Frage. Die individuellen Vorstellungen und die Sprache von Therapeutinnen/Therapeuten und Patientinnen/Patienten macht es zu einem schwierigen Unterfangen, eine gemeinsame Nomenklatur zu finden und schickte die TeilnehmerInnen auf die Suche nach der idealen Sprache.

Projektziel

Entwicklung einer gemeinsamen Sprache zwischen Therapeutinnen/-Therapeuten und Patientinnen/Patienten: Wenn Patientinnen/Patienten in die Praxis kommen und fragen, wann sie wieder voll belastbar sind und die gewohnten Tätigkeiten wieder ausführen können, sollten Physiotherapeutinnen/-therapeuten klare und aussagekräftige Antworten parat haben. Es ist wichtig über die Bedeutung von Belastbarkeit und Überlastung Bescheid zu wissen und wie sich diese unterschiedlich äußern können. Jeder Mensch  ist anders und bringt andere Voraussetzungen bzw. Erwartungen mit. Im Allgemeinen sollte die eigene Beurteilung der/des Physiotherapeutin/Physiotherapeuten in den Hintergrund gebracht werden mit dem Ziel, sich besser auf das Problem der/des Patientin/Patienten konzentrieren zu können. JedeR einzelne PatientIn sollte individuell behandelt werden, es darf keine Verallgemeinerung geschehen. Mitunter sollten Worte wie Krankheit, kaputt etc. ausgelassen oder umschrieben und subjektiv angepasst werden. Die/Der PatientIn sollte keine offenen Fragen mehr haben und das Gefühl bekommen, für sein individuelles Problem eine Lösung gefunden zu haben. Die Zufriedenheit und der Erfolg der Therapie der Patientinnen/Patienten liegt im Vordergrund.

Methodik

  • Beschreibung der Tätigkeitsbereiche von Physiotherapeutinnen/-therapeuten – Schwerpunktsetzung und Zusammenfassung wesentlicher Punkte.
  • Interview mit einer fachfremden Person aus dem näheren Umfeld mit folgenden Fragen:
    1.    Was macht einE PhysiotherapeutIn?
    2.    Was ist notwendig, um die Belastbarkeit zu verbessern?
    3.    Was unterstützt den Heilungsverlauf positiv?
    4.    Was kann die/der Betroffene selber beitragen, um die Belastbarkeit zu steigern?
    5.    Woran erkennt man eine Überbelastung?
  • Interviewauswertung (Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Vergleich zu Beschreibungen, ...)
  • Weitere Interviews mit derselben Fragestellung, auch mit Personen aus dem Fachbereich (Physiotherapie) bzw. Gesundheitswesen.