Mona-Lisa Riegler

Studentin

Luft nach oben

Internationale Konferenzen, Auslandspraktika oder transnationale Forschungskooperationen – die Internationalisierung ist auch in Hochschulen längst angekommen. Das Magazin „future“ der FH St. Pölten hat bei Studentin Mona-Lisa Riegler nachgefragt, welche Vorteile, Nachteile und persönlichen Erfahrungen Internationalisierung bietet.

Welche Vorteile bietet Internationalisierung?

Die Internationalisierung der Pflege verlangt Evidence based nursing (EBN), also evidenzbasierte Verfahren zur objektiven Beurteilung krankenpflegerischer Maßnahmen. Dadurch wird die Pflege vergleichbarer bzw. messbar. Die Qualität in der Pflege wird steigen und auch der Outcome für Patientinnen und Patienten besser. Voraussetzung dafür ist eine international vergleichbare Ausbildung.

Welche Nachteile?

Die Internationalisierung bringt mehr Arbeit und bedarf einer Neu-Evaluierung und Anpassung der Ressourcen mit Berücksichtigung unseres Gesundheitssystems. Ob das ein Nachteil ist, ist aber Ansichtssache. 

Welche persönliche Erfahrung haben Sie mit Internationalisierung gemacht?

Durch ein Praktikum in den USA konnte ich bereits einen Einblick in die internationale Ausbildung gewinnen. Diesbezüglich gibt es in Österreich schon noch Luft nach oben, was die Qualität betrifft, jedoch wurde mit der Einführung des Bachelorstudiums ein wichtiger Baustein in Richtung Internationalisierung gelegt. 

Mona-Lisa Riegler

ist Studentin im Bachelor Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege an der FH St. Pölten. 2017 absolvierte sie mit drei Studienkolleginnen und -kollegen ein sechswöchiges Praktikum in den USA, das im Rahmen einer Kooperation mit der University of Minneapolis ermöglicht wurde.

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