Studierende bei der Arbeiterkammertagung in Wien

Studierende des Bachelor Studiengangs Soziale Arbeit mit FH-Professor Christoph Redelsteiner

40 Studierende des Bachelor Studiengangs Soziale Arbeit nahmen an der Tagung „Gute Pflege aus Sicht der Beschäftigten“ der Arbeiterkammer Wien teil

Am 24. April 2017 fand in Wien die Tagung „Gute Pflege aus Sicht der Beschäftigten“ statt. Dabei wurde eine aktuelle Studie des Europäischen Zentrums für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung im Auftrag der AK Wien präsentiert.

Rund 40 Studierende des Bachelor Studiengangs Soziale Arbeit der Fachhochschule St. Pölten nahmen im Rahmen der Lehrveranstaltung Public Health unter der Leitung von FH-Professor Christoph Redelsteiner an der Tagung teil. Im Rahmen der Lehre befassen sich die Studierenden mit Gesundheitsorganisation, Krankenversorgung und Gesundheitsförderung.

Ein niederländisches Heimpflege-Konzept

Bei der Veranstaltung gab auch der Niederländer Jos de Blok, Mitbegründer und Geschäftsführer von Buurtzorg (Nachbarschaftshilfe) Einblick in seine Arbeit. Das Konzept von Buurtzorg umfasst die regionale und gemeindenahe Betreuung von Patientinnen und Patienten durch PflegerInnen. Dabei gibt es im Team keine Hierachien und keine fachliche oder organisatorische Leitung. So wird die Arbeitsautonomie der Pflegefachkräfte gefördert und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz wird erhöht. Die Fachkräfte nehmen sich Zeit für die Patientinnen und Patienten – im Vordergrund steht die Beziehung zu diesen und deren Anleitung, um möglichst lange selbstständig zu bleiben und ihnen nicht voreilig (und aus Zeitgründen) Aufgaben abzunehmen, die sie noch können oder wiedererlernen können. Die PflegerInnen arbeiten in Teams von maximal zwölf Personen und kooperieren bei Bedarf eng mit anderen Professionen wie Hausärztinnen und -ärzten, SozialarbeiterInnen oder Ergotherapeutinnen und -therapeuten. Alle sechs Wochen gibt es ein Abstimmungsgespräch.

„Wir bedanken uns bei Gerda Mostbauer, der Vorsitzenden des FA-Gesundheitsberufe der AK Wien und bei Ingrid Moritz, der Leiterin der Abteilung Frauen – Familie in der AK Wien“, so Redelsteiner. „Sie haben ermöglicht, dass die knapp 40 Studierenden an der Tagung teilnehmen konnten.“

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