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Top ausgestattet für praxisorientierte Lehre

Mit dem neuen Campus haben die Studiengänge Smart Engineering und Interactive Technologies nun drei neue Labore zur Verfügung

Top ausgestattet für praxisorientierte Lehre
Copyright: Christoph Braun

Im Wintersemesters 2021/22 eröffnet, füllt sich der neue Campus der FH St. Pölten im Sommersemester zunehmend wieder mit Studierenden. Für den Bachelor Studiengang Smart Engineering und den Master Studiengang Interactive Technologies bedeutet die Campuserweiterung gleich drei neue Labore, in denen Studierende, Lehrende und Forschende an ihren Projekten arbeiten können.

Unter der Leitung von Christoph Braun, Laborverantwortlicher und Lehrbeauftragter im Bachelor Smart Engineering, wurden mit dem Electronics Lab, Industrie 4.0 Lab und Makers' Lab auf einer Fläche von insgesamt 230 m² Räume zum Lehren, Lernen und Forschen geschaffen. Die dort im Einsatz befindlichen Technologien: auf dem neuesten Stand der Technik.

Top ausgestattet, vielfältig nutzbar

Im Makers' Lab etwa kann ungestört an dualen Projekten, Bachelor- oder Diplomarbeiten und Forschungsprojekten gearbeitet werden. Kombiniert werden dort handwerkliches Arbeiten mit sogenannten digitalen Fertigungstechnologien. 

"Das bedeutet konkret: Wir haben Bereiche geschaffen, wo u. a. 'analoges' Schneiden, Sägen, Bohren mit digitalen Technologien wie 3-D-Druck und Lasercutting verknüpft wird", erklärt Braun. "Zudem besteht im Lab die Möglichkeit, jederzeit an Elektronikschaltungen auf zwei speziell ausgestatteten Werkbänken zu arbeiten. Benötigte Messgeräte wie das Oszilloskop gehören da ebenso zur Ausstattung wie Löt- und Heißluftstationen."

MakerLabNews.jpg

In allen drei Labs hat man aktuellstes Equipment zur Hand. Mit dem Fusion Edge System der Marke EpilogLaser etwa steht nun eine Laser-, Gravier- und Schneidemaschine auf dem neuesten Stand der Technik zur Verfügung.

"Mit einer CO2-Laserleistung von 40 Watt ist es ab sofort möglich, eine große Anzahl an Materialien zu gravieren und auch bis zu einer gewissen Materialstärke zu schneiden“, erklärt Braun.

Schwerpunkt Industrie 4.0

Auch das Industrie 4.0 Lab mit gleichnamigem Schwerpunkt hat einiges zu bieten. Hier steht Arbeiten unter Anwendung von aktuellen Maschinensteuerungen wie z. B. Siemens S7-1500 und Controllino auf dem Programm.

"Wie bisher setzen wir auch weiterhin auf eigens angepasste Trainingskits, die den Einstieg ins Thema bzw. den Umgang mit den Technologien vereinfachen", so Braun.

Das Labor kann allerdings noch viel mehr. Neben UWB Indoor-Tracking und videoprojektionsunterstützten Werker-Assistenzsystemen befinden sich thematisch zugeordnete Tischinseln in der Mitte des neuen Labor-Raums. Darauf befinden sich z. B. Lerninstallationen aus den Bereichen Vision-Systeme, Ausbildungsroboter oder IoT-Middleware.

Braun: "Die Tischsysteme sind aus High-End-Aluminiumprofilen aufgebaut und ermöglichen eine besonders schnelle Adaptierung für weitere Projekte und Installationen." 

Industrie 4.0 Lab 4

Der kurzfristige Umstieg in die Fernlehre ist ebenfalls leicht möglich. Beispielsweise können Maschinendaten des Labors für Studierende auch zu Hause zugänglich gemacht werden, um damit eine Art Distanz-Laborsetting durchzuführen. Zudem können ein Teil der Trainigskits und Maschinensimulationsstationen mobil zu Hause oder an weiteren dezentralisierten Orten eingesetzt werden. Gleichzeitig wird damit die Industrie 4.0-Philosophie der selbstgesteuerten und dezentralen Maschinen noch begreifbarer vermittelt.

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Dipl.-Ing. Braun Christoph, BSc

Dipl.-Ing. Christoph Braun, BSc

Junior Researcher Smart Engineering (BA) technischer Bereichsverantwortlicher Elektronik und Industrie 4.0
Labor Service
Department Medien und Digitale Technologien