Ordentliche und außerordentliche Studien, Organisationsformen

Unterschied ordentliche und außerordentliche Studien

An der FH St. Pölten werden ordentliche und außerordentliche Studien angeboten. Ordentliche Studien sind Bachelorstudiengänge sowie Masterstudiengänge, außerordentliche Studien werden in Form von Lehrgängen zur Weiterbildung (§ 9 FHStG) sowie einzelnen Lehrveranstaltungen und Modulen angeboten.

Organisationsformen

Vollzeit Studium (VZ)

Die Vollzeit-Organisationsform ist grundsätzlich mit Vorlesungszeiten von Montag bis Freitag ausgestaltet.

Berufsbegleitendes Studium (BB)

Die Fachhochschule St. Pölten setzt auf die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie und berücksichtigt die Bedürfnisse von Berufstätigen aus unterschiedlichen Themenfeldern. Die meisten berufsbegleitenden Studienangebote dauern – je nachdem, ob ein Bachelor- oder Masterstudium angestrebt wird – zwei bis dreieinhalb Jahre.

Die Organisation der Studienangebote ist auf die speziellen Bedürfnisse von Berufstätigen abgestimmt: Verpflichtende Präsenzphasen, die meist am Abend und am Wochenende stattfinden, oder Blockseminare/Intensivwochen und Selbstlernphasen wechseln einander ab. Das sogenannte Blended Learning, das verschiedene Methoden, u. a. E-Learning, kombiniert, erlaubt den Studierenden eine flexible Zeiteinteilung.

Ein berufsermöglichendes Studium liegt zwischen einem Vollzeitstudium und einem berufsbegleitenden Studium. Es ist ursprünglich für Studierende konzipiert, die sich vorrangig dem Studium widmen können. Durch verschiedene organisatorische und didaktische Maßnahmen (z. B. Blocken von Lehrveranstaltungen) ist das Studium aber auch mit einer (Teilzeit-)Berufstätigkeit vereinbar.

Duale Organisationsform (DU)

Beim dualen Studium werden Studium und Beruf noch enger verzahnt als in herkömmlichen berufsbegleitenden Studiengängen. Praxis- und Ausbildungsblöcke in kooperierenden Unternehmen sind als fixe Bestandteile in das Curriculum integriert.
Die duale Ausbildung findet parallel an der Fachhochschule sowie in fixen Praxis- und Ausbildungsblöcken in kooperierenden Unternehmen statt.
Die während des Studiums durchzuführenden Projekte dienen der Wissenserweiterung und insbesondere dazu, zuvor erlernte, theoretische Inhalte praktisch umzusetzen, zu erproben und zu vertiefen. Die jeweiligen Projektanforderungen lassen sich direkt aus den aktuellen Aufgabenstellungen der kooperierenden Unternehmen ableiten.

Vorteile duales Studium

  • Große Praxisnähe: Mit einem dualen Studium lernt man den Praxisalltag schon während des Studiums kennen.
  • Finanzielle Absicherung: In der Regel verdient man auch während der Studienphasen ein Gehalt. Zum Teil kommen Betriebe auch für Studiengebühren auf.
  • Gute Zukunftsperspektiven: Einerseits sind AbsolventInnen dualer Studiengänge auf dem Arbeitsmarkt gefragt, andererseits können viele direkt in ihrem Ausbildungsbetrieb einsteigen.
  • Für Unternehmen: Das duale Studienmodell ermöglicht es, MitarbeiterInnen optimal für betriebliche Anforderungen auszubilden. Unternehmen beteiligen sich damit direkt an der praxisgerechten Ausbildung und steigern ihre Attraktivität am Arbeitsmarkt.