Auftragsprojekt: Prävention Gewalt an Frauen

#Digital Media Management (MA) #Studierenden-Projekt

Von Gewalt betroffene Frauen vertrauen sich als erstes oft Vertrauenspersonen aus der eigenen Familie oder aus dem Freund*innen- und Bekanntenkreis an. Um diese Personen dabei zu unterstützen, den betroffenen Frauen möglichst rasch entsprechende Hilfe zukommen zulassen, haben der Verein Wendepunkt und das Land Niederösterreich gemeinsam einen umfassenden Leitfaden ausgearbeitet.

Präventionskonzept: Gewalt an Frauen

Von Gewalt betroffene Frauen vertrauen sich als erstes oft Vertrauenspersonen aus der eigenen Familie oder aus dem Freund*innen- und Bekanntenkreis an. Um diese Personen dabei zu unterstützen, den betroffenen Frauen möglichst rasch entsprechende Hilfe zukommen zulassen, haben der Verein Wendepunkt und das Land Niederösterreich gemeinsam einen umfassenden Leitfaden ausgearbeitet.

Im Rahmen des Lehrzusatzangebots „Marketing-Projekt: Prävention - Gewalt an Frauen“  – geleitet von Harald Wimmer und Helmut Kammerzelt – hatten Studierende des Bachelor Studiengangs Marketing & Kommunikation, des Master Studiengangs Digital Media Management, des Master Studiengangs Digital Marketing & Kommunikation und des Lehrgangs Werbung und Markenführung nun die Möglichkeit, ein Marketing-Konzept zur Bekanntmachung des Leitfadens zur Prävention von Gewalt an Frauen zu erstellen.

Die Besonderheit: Um dieses wichtige Thema bestmöglich und aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, wurde die Zusammensetzung des Teams interdisziplinär organisiert. So konnten auch Studierende aus den Bachelor Studiengängen Medientechnik und Soziale Arbeit ihre fachliche Expertise in das Projekt mit einbringen.

Die Konzepterstellung

In einem anfänglichen Briefing durch die Zuständigen beim Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Familien und Generationen und Elisabeth Cinatl (Geschäftsführerin, Verein Wendepunkt) wurden unter anderem die Definition von Zielgruppen, die Formulierung von zielgruppenspezifischen Kernbotschaften und die Identifikation von geeigneten Kommunikationskanälen und Medien als Aufgabenstellung fixiert.

Nach einer umfangreichen Recherche- und Analysephase konnte die Zielgruppe der von Gewalt betroffenen Frauen in Niederösterreich von den Studierenden demografisch eingegrenzt werden. Darauf aufbauend wurden passende Kommunikationsziele und -instrumente abgeleitet und konkrete Maßnahmen definiert.

So entstand ein umfangreiches Marketingkonzept, das sowohl Online- und Offline-Kanäle als auch klassische Medienarbeit und aktionistische PR berücksichtigt. Das Ergebnis wurde coronabedingt online unter Anwesenheit der Auftraggeber*innen Sabine Hilbert und Elisabeth Cinatl präsentiert.

Sabine Hilbert, Abteilung Familien und Generationen beim Amt der NÖ Landesregierung: „Kommunikation und Marketing wandeln sich laufend – natürlich gibt es die bequemen und seit Langem bekannten Kanäle, die oft sehr effektiv sind. Bei dem Projekt "Leitfaden häusliche Gewalt" geht es uns jedoch darum, auch einmal neue und kreative Ideen hereinzuholen. Unser Ziel ist, die Informationen breit zu streuen und viele, möglichst unterschiedliche Menschen zu erreichen. Die Studierenden haben bei ihrer Präsentation unsere Erwartungen mehr als erfüllt.“

Neue Perspektiven durch interdisziplinäres Arbeiten

„Es war sehr spannend zu sehen, wie die unterschiedlichen Zugänge der Studierenden in diesem Projekt zusammengeflossen sind. Alle Beteiligten waren von Anfang an hoch motiviert mit dabei, so konnte ein tolles Konzept zu einem überaus wichtigen Thema entstehen“, ziehen Helmut Kammerzelt, Leiter des Bachelor Studiengangs Marketing & Kommunikation und Harald Wimmer, Leiter des Master Studiengangs Digital Marketing & Kommunikation eine äußerst positive Bilanz zu diesem Projekt.