Junge Wissenschaft: Projekte zur Sozialen Arbeit

Sylvia Supper, Christoph Ebner, Patrizia Schmid, Stefan Kersch und Johannes Pflegerl

Im Rahmen einer Open Lecture des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung präsentierten Studierende ihre Forschungsergebnisse.

Bereits zum dritten Mal stellten Studierende des Bachelor Studiengangs Soziale Arbeit im Rahmen einer Open Lecture des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung Ergebnisse aus ihrer Forschung vor. Am Prorgramm standen Vorträge zu exzellenten Bachelorarbeiten.

Sexuelle Gewalt in Wohngemeinschaften der Kinder- und Jugendhilfe

Patrizia Schmid referierte zum Thema "Sexismus, sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt in Wohngemeinschaften der Kinder- und Jugendhilfe". In ihrer Forschung untersuchte sie Handlungsstrategien und Wahrnehmungen von JugendarbeiterInnen in Bezug auf Sexismus, sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt seitens männlicher Jugendlicher in Wohngemeinschaften der Kinder- und Jugendhilfe. Sie betonte, dass sexistisch einzustufende Verhaltensweisen in Wohngemeinschaften ein Problem darstellen. Es seien zwar Gegenstrategien bekannt, aber dennoch besteht große Unwissenheit und Unsicherheit im Umgang mit dieser Thematik.

Intensive Case Management

Die Arbeit von Stefan Kersch ist eine Fallstudie zur engmaschigen Betreuung psychisch schwer kranker Menschen in der PSZ GmbH. Kersch erforschte die Wahrnehmung des Angebotes, die Auswirkungen auf die Lebensqualität, den Unterstützungsbedarf der Klientinnen und Klienten und den Arbeitsprozess sowie der Stellenwert von Nähe und Distanz erforscht. SozialarbeiterInnen erleben ICM Betreuung als besonders herausfordernd. Sie müssen permanent zwischen Basissozialarbeit und ICM Betreuung wechseln.

Wie weit darf Streetwork gehen?

Christoph Ebner befasste sich mit den Grenzen des öffentlichen Raums in der Mobilen Jugendarbeit. Ziel der Arbeit war eine Definition des öffentlichen Raumes, in dem StreetworkerIinnen tätig sind. Außerdem untersuchte Ebner in welchen Situationen die Grenzen dieses öffentlichen Raumes überschritten werden. Ziel war, eine kritische Reflexion unter Betroffenen auszulösen.

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