2014/2015

Master Studiengang Soziale Arbeit

Im 2014 gestarteten Master Studiengang konnten Studierende zwischen folgenden Forschungsprojekten wählen:

Ageing St. Pölten

Leitung

FH-Prof. Mag. Dr. Johannes Pflegerl

Im Zuge des demografischen Wandels wird es für Städte und Gemeinden immer relevanter, bedarfsgerechte Unterstützungsmöglichkeiten für ältere Menschen und deren Angehörige anzubieten. In diesem Projekt soll zunächst erhoben werden, welchen Bedarf es in der Stadt St. Pölten gibt, um das selbstbestimmte Leben von älteren Menschen zu unterstützen. Dabei sollen sowohl die soziostrukturelle Situation als auch die Sichtweise von BürgerInnen und von VertreterInnen der Stadt berücksichtigt werden. Es soll festgestellt werden, welche Unterstützungsmöglichkeiten und -strukturen für ältere Menschen und deren Angehörige bereits bestehen und welche Rolle Soziale Arbeit in diesem Zusammenhang spielt. In weitere Folge sollen relevante Handlungsmöglichkeiten für Soziale Arbeit in St. Pölten in diesem Bereich identifiziert werden. Dabei sollen auch Erkenntnisse sowie methodische Entwicklungen der Masterprojekte Familien- und pflegebegleitende Soziale Arbeit sowie Wohnen und Betreuung älterer Menschen aufgegriffen und für den Kontext von St. Pölten konkretisiert und weiterentwickelt werden.

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Menschenrechte – Auftrag und Rückgrat für die Soziale Arbeit

Leitung

FH-Prof. Mag. Dr. Monika Vyslouzil
Dr. Judith Stummer-Kolonovits

Menschenrechte gelten für alle Menschen (universal) und sie stehen jedem Einzelnen zu (individuell). Neben der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte detaillieren eine Reihe themenspezifischer UN-Dokumente die Rechte dieser besonders durch Diskriminierung betroffenen Gruppen. Ziel ist soziale Gerechtigkeit und Teilhabe für alle. In der sozialarbeiterischen Praxis geht es vor allem um die Einhaltung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte (WSK-Pakt). Inhalt des Masterprojekts ist die Erfassung der Kenntnis und Nutzung (Nutzbarkeit) von Menschenrechtsdokumenten für KlientInnen, MitarbeiterInnen und Organisationen mit dem Ziel die praktische Anwendung anhand von Fallstudien zu verbessern. Als Referenz werden englischsprachige Projekte und Publikationen herangezogen

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Lokale Jugendarbeit in der Region Römerland / Carnuntum

Leitung

FH-Prof. DSA Mag. Dr. Manuela Brandstetter

Die Offenlegung kommunalspezifischer Jugendarbeit auf organisierter und informeller Ebene lässt Rückschlüsse auf die elementaren Faktoren zu, die den sozialen Zusammenhalt einer Kommune hemmen oder fördern. Die in informell oder auch formell organisierten Kleinprojekten beobachtbaren Abläufe legen bestehendes Wissen offen und ermöglichen den Blick auf Fragen kollektiver Identitäten und Mentalitäten.

Was ist das jeweils „Typische“ einer Gemeinde als Ganzes? Was ist deren alltagspraktische Realisierung in Formen und Gestalten (offener) Jugendarbeit, wie sie im Einzugsgebiet der Region Römerland-Carnuntum in Erscheinung treten?

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Kinderhandel in Österreich: ein Beitrag zur Schaffung einer Betreuungsstruktur

Leitung

Magdalena Hochwallner, MA
FH-Prof. DSA Mag. Dr. Peter Pantucek-Eisenbacher

Aufgrund seiner zentralen Lage in Mitteleuropa ist Österreich ein wichtiges Transit- und Zielland für den Menschenhandel. Kinderhandel ist eine Form der modernen Sklaverei von Minderjährigen. Sie bedeutet die systematische Ausbeutung ihrer Arbeitskraft, den Missbrauch für Straftaten, sexuelle Ausbeutung und illegale Adoption. Ziel des Projektes ist ein wesentlicher Beitrag zur Schaffung einer Betreuungsstruktur zur Unterstützung von Betroffenen in Österreich. In einem stufenweisen Prozess werden bestehende Modelle verglichen und Vorschläge für Verantwortliche erarbeitet. Teil des Projektes sind Lektüre von Fachliteratur, intensive Diskussionen sowie die starke Einbeziehung von ExpertInnen. Die Kooperation mit wesentlichen AkteurInnen im Feld ist in Vorbereitung.

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