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Zeit als konstitutiver Faktor der Sozialen Arbeit

Bei der 5. ogsaTAGUNG war das Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung stark vertreten

Zeit als konstitutiver Faktor der Sozialen Arbeit
Christina Engel-Unterberger, Johannes Pflegerl und die Teilnehmer*innen der ogsaTAGUNG
Copyright: FH St. Pölten / Christine Engel-Unterberger; Collage: FH St. Pölten / Thomas Immervoll

Am 22. und 23. März fand online die diesjährige Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Soziale Arbeit (ogsa) statt. Unter dem Titel "Zeit – ein konstitutiver Faktor in der Sozialen Arbeit" diskutierten über 400 Personen aktuelle Entwicklungen der Disziplin und Profession Soziale Arbeit.

Soziale Arbeit und der Faktor Zeit

Zahlreiche Vertreter*innen der Fachhochschule St. Pölten gestalteten den ersten Tagungstag mit. So sprach Christoph Redelsteiner zu Zeit als Faktor in Krisensituationen.

Florian Zahorka berichtete über Ergebnisse eines Projektes von Studierenden des Bachelor Studiengangs Soziale Arbeit zur Akutsozialarbeit.

Michaela Moser diskutierte die Positionierung der Sozialen Arbeit zu einer digitalen Zeitenwende.

Katharina Auer-Voigtländer referierte zu Ergebnissen ihres laufenden Promotionsprojektes. Ihr Vortrag trug den Titel "(Lebens-)Zeit im Kontext biographischer Unsicherheit."

"Krise hat Wandel beschleunigt"

"Die zahlreichen Beiträge der Forscher*innen des Instituts zeigen die Themenvielfalt und die wissenschaftliche Relevanz unserer Arbeit", so Johannes Pflegerl, der das Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung leitet.

"Die Krisensituation des vergangenen Jahres hat den Wandel in der Sozialen Arbeit beschleunigt. Mit unserer Arbeit zeigen wir Wege und Möglichkeiten, die sich vor dem Hintergrund dieser Veränderungen auftun."

Der zweite Tag der #ogsaTAGUNG begann mit der Präsentation des ersten Bandes der ogsa-Buchreihe: "Soziale Arbeit in der Postmigrationsgesellschaft. Kritische Perspektiven und Praxisbeispiele aus Österreich."

In 14 Symposien der ogsa-Arbeitsgemeinschaften wurden in Folge aktuelle Themen aus Sicht von Praxis, Lehre und Forschung aufgegriffen. Auch in der Gestaltung der Arbeitsgemeinschaften sind zahlreiche Kolleg*innen der FH St. Pölten aktiv involviert, unter ihnen Karin Goger (AG Case Management), Eva Grigori (AG Offene Kinder- und Jugendarbeit) sowie Johannes Pflegerl (AG Altern).

"An der fünften Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Soziale Arbeit nahmen über 400 Kolleg*innen aus Forschung, Lehre und Praxis teil", resümiert Christina Engel-Unterberger. Die Dozentin am Department Soziales der FH St. Pölten ist auch Vize-Präsidentin der ogsa.

"Als Organisator*innen erfüllt es uns mit Freude, dass an diesen zwei Tagen so viele Beiträge präsentiert und diskutiert wurden konnten."

Sie verweist auf die Möglichkeit, über die Website auf die Dokumentation der Tagung zuzugreifen und schließt mit einer Einladung: "Die nächste Fachveranstaltung der ogsa wird in Form des ogsaFORUM am 21. März 2022 an der FH Burgenland stattfinden. Wir freuen uns schon jetzt auf die spannenden Beiträge im nächsten Jahr!"

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